Die Infrastruktur am Andershof

Zur betrieblichen Infrastruktur gehören ein Wohnhaus, ein Wirtschaftsgebäude, zwei ehemalige Stallgebäude, ein neu und artgerecht gebauter Offenfrontstall und ein Kellerstöckel. Bis auf den neuen Stall liegen die fünf Gebäude im Verband und bilden die Hofstelle.

 

Das Wohnhaus verfügt über einen ebenerdigen Keller, bei dem die linke Hälfte als Garage und Werkstatt genutzt wird. Die rechte Hälfte unterteilt sich in Heizraum, angeschlossenen Holzlagerraum und eine Wasch­küche. Das erste Geschoß bildet mit rund 120m² den Wohnbereich und das zweite Geschoß, welches bislang nur zur Hälfte ausgebaut ist, bietet weitere zwei Zimmer.

 

Der neue Offenfrontstall hat 4 Abteile auf einer Größe von 160m², dazu 2 Pferdeboxen, die außen angebaut wurden. Der Stall bietet unseren Schafen, Ziegen, Pferden und Eseln Platz. Schweine, Hühner und Kaninchen sind in weiteren Kleinställen untergebracht. Bei der Errichtung wurde auf eine natürliche Bauweise und artgerechte Haltungsbedingungen für die Tiere besonderer Wert gelegt. An die offene Front des Stalles schließt ein etwa 400m² großer Feinschotterplatz an, der den Stallbewohnern einerseits als gemeinschaftlicher Allwetterauslauf dient, andererseits eines der beiden Aktivitätsareale ist. Das Aktivitätsareal dient sowohl dem Tiertraining als auch der Arbeit mit den KlientInnen.

 

 

Die beiden alten Stallgebäude haben Flächenmaße von rund 80m² bzw. 140m².

Das größere Gebäude wurde ursprünglich als Kuhstall und Werkstatt genutzt. Uns dient der Stall als Lagerraum für Bauholz und anderes Material, die vorhandenen Boxen werden als „Krankenstation“ für Tiere verwendet, weil sie so nicht nur isoliert, sondern durch die unmittelbare Nähe zum Wohnhaus auch besser beobachtet und versorgt werden können. Der Dachboden dient als Heu- und Strohlagerraum.

 

Das kleinere Gebäude wurde bis vor etwa 20 Jahren als Schweinestall genutzt.

Heute ist es nach umfangreichen Sanierungsarbeiten  zu einer Arbeitsküche mit Aufenthaltsraum umfunktioniert und steht den KlientInnen von Frühjahr bis Herbst zur Verfügung, wird aber auch von uns selbst gerne genutzt. Der Dachboden bietet Schlafmöglichkeiten für etwa 10 Personen.

 

Das etwa 160m² große Wirtschaftsgebäude ist dreigeteilt und dient als Holzlager­raum und Abstellplatz für Geräte und Maschinen. Der obere Teil des Gebäudes ist Heu- und Strohlagerstätte.

 

Das Kellerstöckel verfügt über einen Gewölbekeller zur Obst- und Gemüse-lagerung, darüber liegend befinden sich ein Pressraum und eine kleine Wohneinheit mit Küche und Zimmer. Dieses Gebäude soll in absehbarer Zeit umfangreich  saniert und um eine Dusche und Toilette erweitert werden. In der Folge wird das Häuschen der Versorgung, Betreuung und Unterkunft von KlientInnen dienen.